Dieser Moment, wenn die Ideen da sind, aber das Gehirn einfach nicht mitmacht.
Es wird höchste Zeit, dass ich mal wieder etwas hier im Drachennest veröffentliche. 😅
Und irgendwie ist genau das was da oben steht der Grund, warum ich diesen Beitrag schreibe.
Denn in den letzten Wochen hatte ich ein Problem...
Nicht das Problem "Ich habe keine Ideen." ganz im Gegenteil.
Ich habe das Problem: "Ich habe viel zu viele Ideen und kann keine davon umsetzen."
Mein Kopf ist voller Projekte.
Neue Sticker. Neue Drachen. Ideen für Kinderbücher. Dinge für den 3D-Druck. Neue Blogbeiträge.
Und ungefähr hundert weitere kleine Einfälle, die irgendwo in Notizen, Skizzen oder meinem Gehirn herumfliegen. 🐉✨
Das Problem ist nur...
Mein Gehirn scheint beschlossen zu haben, dass wir gerade NICHTS davon machen.
Und das ist unglaublich frustrierend.
Weil ich Dinge machen möchte.
Ich sitze nicht da und denke: "Ach, heute habe ich keine Lust."
Ganz im Gegenteil!
Ich möchte zeichnen. Ich möchte schreiben.
Ich möchte an meinen Projekten arbeiten.
Ich möchte diese Ideen endlich aus meinem Kopf herausbekommen.
Aber manchmal fühlt es sich an, als würde zwischen meinen Gedanken und meinen Händen eine unsichtbare Wand stehen.
Und genau das macht mich manchmal echt verrückt.
Weil ich genau sehe, was ich machen möchte.
Ich weiß sogar oft schon, wie es aussehen soll.
Aber mein Gehirn sitzt irgendwo in einer Ecke, trinkt wahrscheinlich imaginären Tee und sagt:
"Nö." ☕
Was dann?
Ich versuche dann meistens, freundlich mit mir selbst zu sein.
Mir zu sagen, dass Kreativität nicht erzwungen werden kann.
Dass Pausen wichtig sind.
Dass mein Wert nicht davon abhängt, wie viele Dinge ich erschaffe.
Und das stimmt auch alles. Wirklich.
Aber...
...manchmal bin ich trotzdem frustriert.
Ich möchte einfach nur anfangen.
Und manchmal möchte ich mein Gehirn sanft and den imaginären Schultern packen und fragen:
"Wir wollen doch beide das Gleiche. Warum arbeiten wir gerade nicht zusammen?" 😅
Trotzdem versuche ich, mir selbst ein bisschen Geduld zu schenken.
Denn auch wenn von außen gerade vielleicht nicht viel passiert, passiert in meinem Kopf eine ganze Menge.
Ideen wachsen.
Geschichten entwickeln sich.
Neue Drachen warten darauf, irgendwann das Licht der Welt zu erblicken. 🐉💛
Was ich lerne?
Vielleicht ist das gerade einfach die Phase, in der ich lernen muss, dass Kreativität nicht immer bedeutet, etwas zu produzieren.
Manchmal bedeutet sie auch, zu sammeln.
Zu träumen.
Zu planen.
Und darauf zu vertrauen, dass die Umsetzung wiederkommt.
Und bis dahin werde ich wahrscheinlich weitere neue Ideen aufschreiben.
Weitere kleine Drachen erfinden.
Und weiter versuchen, mein Gehirn davon zu überzeugen, dass wir eigentlich auf derselben Seite stehen. 😄💛
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