In letzter Zeit hatte ich Lust, mal wieder was Neues auszuprobieren.
Oder besser gesagt: Etwas Altes.
Denn das letzte Mal, dass ich einen Stempel geschnitzt habe, war damals in der Schule - und selbst da auch nur ein einziges Mal. 😄 Aber ich kann mich immer noch daran erinnern wie viel Spaß es gemacht hat.
Also habe ich mir gedacht:
"Wie schwer kann das schon sein?"
Spoiler: Schwerer als gedacht. 😂
Ich habe mein Motiv zuerst auf dem Tablet gezeichnet, ausgedruckt und versucht, es auf den kleinen 5 × 5 cm großen Stempelblock zu übertragen. Das hat... nur so mittelmäßig funktioniert. 😅
Also wurde kurzerhand zum Kugelschreiber gegriffen und nachgezeichnet.
Beim Schnitzen habe ich dann schnell gemerkt:
Mein vermeintlich "einfaches" Motiv war für diese kleine Größe immer noch viel zu detailliert.
Trotzdem wollte ich nicht aufgeben.
Also habe ich weiter geschnitzt, kleine Stellen verbessert und irgendwann gedacht:
"Jetzt ist er perfekt." ✨
Dann kam der große Moment.
Farbe drauf.
Papier bereit.
Einmal kräftig aufdrücken...
...und heraus kamen eigentlich nur schwarze Kleckse. 😭
Ich hätte in diesem Moment wirklich heulen können.
Oder zumindest ein bisschen mit dem Stempel diskutieren.
(Okay... vielleicht habe ich auch ein kleines bisschen geschimpft. 😄)
Aber wenn ich in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann das:
Beim ersten Versuch klappt selten alles.
Und ganz ehrlich?
Das ist auch völlig in Ordnung.
Ich werde es definitiv noch einmal versuchen – diesmal mit einem einfacheren Motiv und hoffentlich etwas mehr Erfahrung im Gepäck. 🐉💛
Bis dahin bleibt dieser erste Stempel einfach eine Erinnerung daran, dass jeder neue Anfang manchmal mit ein paar schwarzen Klecksen beginnt. ✨
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